Der drohende Impfzwang



Der drohende Impfzwang – Was man für die Herstellung eines Medikaments, d. h. auch eines Impfstoffs, alles berücksichtigen muss


Von Gastautor Klaus Rißler

Wie bereits im Beitrag vom 31. Juli 2020 ausführlich dargelegt, welcher sich ja bekanntlich mit den äußerst erfolgreichen Stresstests der Merkel-Administration befasst, ist es dieser mittlerweile gelungen, mit dem Schüren völlig unbegründeter Ängste und Unwahrheiten, das Volk erfolgreich „weichzukochen“ um umgehend weitere restriktive Maßnahmen in die Wege leiten zu können.

Lassen Sie sich jedoch, verehrte Leserinnen und Leser auch von den jüngsten Horrormeldungen des Bundesgesundheitsdilettanten Jens Spahn unter tatkräftiger Mithilfe eines ebenso gewickelten „Dreh-hofers“, offenbar beides Marionetten einer weltweit agierenden und billionenschweren Pharma-Mafia, nicht bange machen und bewahren Sie auch künftig Ihren gesunden Menschenverstand.

Die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen den Souverän dieses Landes, den Wähler, nehmen nämlich eine erschreckende Dynamik auf. Die angebliche zweite Welle und die ansteigenden positiven Testergebnisse erweisen sich nach kurzer Recherche als perfides Täuschungsmanöver. Denn diese infamen Lügen verfolgen nur einen Zweck, nämlich den, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie schon jetzt auf den unvermeidlichen Zwang, ich betone, den „Zwang“, zur Impfung hin einzustimmen, ohne Sie jedoch zu fragen, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht. Sie werden dann jedoch keine andere Wahl mehr haben, als sich dem „Unvermeidlichen“ zu fügen, zumal der Herr Bundesgesundheitsdilettant im Vorfeld dazu bereits schon einmal 80 Millionen Dosen geordert hat. Die weltweite Pharma-Lobby wird’s genüsslich zur Kenntnis nehmen, denn sie steht kurz vor der Ziellinie.

Im vorliegenden Beitrag möchte ich Sie weiter unten stichwortartig über die Abläufe der Medikamentenzulassung informieren, damit Sie erkennen können, dass dazu ein sehr langes, sich oft genug auch über Jahre hinweg erstreckendes Prozedere erforderlich ist. Damit lassen sich aber auch die unverschämtesten und unverantwortlichsten Lügen entlarven, als sei mit einem Corona-Impfstoff in absehbarer Zukunft zu rechnen, dem sich dann aber auch noch alle, vom Säugling bis zum Greis, zwangsläufig zu unterziehen hätten. Doch so einfach wird die Sache nicht ablaufen, es sei denn man bricht etwas über’s Knie und spielt absichtlich und verantwortungslos mit dem Wohlergehen der Menschen.

Als Einstimmung in die Materie möchte ich, wie in einigen früheren Beiträgen bereits andeutungsweise beschrieben, zum besseren Verständnis nochmals in Kürze auf die Besonderheiten von Bakterien und Viren eingehen. Da ist zum einen festzustellen, dass Bakterien als Teilchen der Größenordnung von einem Millionstel Meter vorkommen, Viren hingegen als Partikel noch um das tausendfache kleiner vorliegen.

Der große Unterschied zwischen beiden besteht jedoch in der Therapieresistenz von Virenerkrankungen, gegen die es bislang keine die Ursachen bekämpfenden Medikamente gibt, während man Bakterien mittels geeigneter antimikrobiell wirkender Pharmaka erfolgreich zu Leibe rücken kann. Allerdings können sich bei längerer Behandlung von Bakterienerkrankungen mit ein und demselben antimikrobiell wirkenden Agens infolge von Mutationen aber auch Resistenzen entwickeln, weshalb es sich empfiehlt, wie z. B. in der antituberkulösen Therapie üblich, im Verlauf der Behandlung auch einmal auf andere Antimikrobiotika umzusteigen.

Außerdem besitzen Bakterien einen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb nicht unbedingt auf einen Wirtsorganismus (Mensch, Tier) angewiesen.

Dagegen verfügen Viren über keinen eigenen Stoffwechsel, zumal sie auch kein Zytoplasma (Flüssigkeit innerhalb der Zelle) besitzen, d. h. ein Medium in welchen gewöhnlich Stoffwechselvorgänge ablaufen. Des weiteren fehlen ihnen sowohl Ribosomen wie auch Mitochondrien, weshalb sie im Gegensatz zu Bakterien weder in der Lage sind Proteine herzustellen noch Energie umzuwandeln und sich folglich auch nicht selbst vermehren können. Sie benötigen dazu einen geeigneten Wirtsorganismus (Mensch, Tier).

Im Wesentlichen besteht ein Virus aus Nukleinsäure (Ribonukleinsäure = RNA und Desoxyribonukleinsäure = DNA), deren Information den Stoffwechsel einer Wirtszelle so steuern kann, dass immer wieder neue Viren entstehen. Die Vervielfachung der Virus-Nukleinsäure, Replikation genannt, erfolgt somit innerhalb der Wirtszelle. Und aus eben diesem Grunde benötigen Viren solch einen geeigneten „Wirt“, um erstens überleben und zweitens sich vermehren zu können.

Obwohl keineswegs einfach, den Entwicklungsgang eines Pharmakons und dazu gehören natürlich auch Impfstoffe, in wenigen Worten anschaulich zu beschreiben, möchte ich mich dennoch der Quadratur des Kreises stellen.

Deshalb wird im Folgenden versucht, Ihnen als Laien in so wenigen Worten wie irgend möglich, den Weg von der chemischen bzw. biotechnologischen Synthese bis zur Verschreibung durch den Arzt so plausibel wie möglich darzustellen.

Im Folgebeitrag wird dann auf die Probleme bzw. die überaus großen Gefahren eingegangen, die sich bei der Anwendung eines Corona-Impfstoffs auf den Menschen entwickeln können.

Am Beginn jeder Entwicklung eines neuen Medikaments steht immer die sogenannte „präklinische Forschung“.

Diese dient dazu, zuerst einmal Wirkstoffe für entsprechende Zielmoleküle im Organismus zu finden, wobei natürlich die Erfahrung der damit betrauten Forscher eine wesentliche Rolle spielt. Hierbei wird aus einer Vielzahl strukturell ähnlicher Substanzen, eine „Leitstruktur“ ausgewählt, die in einem ersten Testprozedere, „Screening“ genannt, die gewünschte biologische Aktivität erzeugen konnte, wie z. B. aus pharmakologischen Tests ersichtlich. Bei der Vielzahl an solch getesteten Substanzen kommen natürlich auch sogenannte „chemometrische“ Verfahren zum Einsatz, wie z. B. Struktur-Wirkungs-Beziehungen, mit Hilfe derer es dann leichter möglich ist, einen geeigneten „Kandidaten“ auf seine spätere Aufgabe hin zu optimieren.

Die pharmakologische Prüfung anhand von Tierversuchen bzw. der daraus isolierten Zielorgane oder Gewebe liefert dann Hinweise über die Wirkung einer als Leitstruktur identifizierten Komponente, in welchen auch die zur Erzeugung der gewünschten biologischen Wirkung erforderlichen Mengen bestimmt werden können.

Diese finden weit überwiegend immer noch an Tieren statt, wie z. B. Affen, Hunden, Ratten, Meerschweinchen etc. In den letzten Jahrzehnten wurden allerdings auch äußerst erfolgreiche Versuche unternommen, diesbezügliche Untersuchungen an dafür geeigneten Zellkulturen durchzuführen, womit sich die Zahl der Tierversuche reduzieren ließ. Allerdings werden Tierversuche auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen und sich wohl niemals vollständig durch analoge „Testbestecke“ ersetzen lassen.

Diesem als „Pharmkodynamik“ bezeichneten Prozess schließt sich die Ermittlung der Bioverfügbarkeit an, die sogenannte „Pharmakokinetik“, welche sowohl die zeitliche Verteilung als auch Ausscheidung eines Wirkstoffkandidaten im Körper umfasst. Die entsprechenden Versuche werden zuerst einmal mit dafür geeigneten Tierspezies durchgeführt.

Ein weiterer Aspekt betrifft die schädlichen Nebenwirkungen eines neu entdeckten Wirkstoffs, der nicht allzu oft dazu führt, dass man ihn trotz hervorragender pharmakodynamischer Eigenschaften aus Gründen der Gefahr von toxischen Effekten wie Missbildungen oder auch Entstehen von Tumoren zurückziehen muss. Aber auch diesbezüglich wird überwiegend auf Tierversuche zurückgegriffen. Wie oben bereits erwähnt, kommen jedoch vermehrt auch Zellkulturen zum Einsatz.

Konnte ein Wirkstoffkandidat alle Hürden der präklinischen Tests erfolgreich bestehen, tritt er den weiteren Weg in die klinische Phase an. Dazu muss zuerst ein umfangreicher Prüfplan erstellt werden, anhand dessen sich alle im Verlauf dieser Untersuchungen ergebenden Beobachtungen minutiös verfolgen lassen.

Gemäß Prüfplan laufen die klinischen Tests in 4 Stufen ab, d. h. Phase 1,2,3 und 4 ab. Diese Versuche werden am Menschen, sprich mit freiwillig zur Verfügung stehenden Probanden durchgeführt, die selbstverständlich, wie es das Protokoll der medizinischen Ethik vorsieht, auch ausführlich über sämtliche damit einhergehenden Probleme und unvorhergesehenen Effekte hin informiert werden müssen. Ebenso unterliegen diese Probanden einer sehr engmaschigen medizinischen Kontrolle, um irgendwelchen möglichen Komplikationen sofort begegnen und gegebenenfalls die Studie auch abbrechen bzw. modifizieren zu können. Die Zahl des in die klinischen Tests einbezogenen Probandenkollektivs nimmt von Phase 1 bis Phase 4 außerordentlich stark zu.

In Phase I findet die erstmalige Anwendung an gesunden Probanden ohne irgendwelche bekannten Vorerkrankungen statt. Es wird sowohl die Wirksamkeit des Präparats (Pharmakodynamik) als auch die Bioverfügbarkeit (Pharmakokinetik), sowie Verträglichkeit und Sicherheit des Medikaments anhand von 20 – 80 Testpersonen während einer Zeitspanne von Wochen bis Monaten evaluiert.

Phase II dient sowohl der Überprüfung des Therapiekonzepts (Phase IIa) als auch der Bestimmung der geeigneten Therapiedosis (Phase IIb). Dabei sollten bereits positive Effekte der Therapie zu beobachten sein. Die Zahl der daran teilnehmenden Probanden liegt bei einer Dauer von Monaten im Allgemeinen bei 500 – 1000.

Phase III dient dazu, einen signifikanten Wirksamkeitsnachweis für die spätere Marktzulassung zur Therapie zu erlangen. Aber auch nach erfolgter Marktzulassung werden allfällig beobachtete Effekte (Nebenwirkungen, siehe auch Beipackzettel) dokumentiert und die damit weiterlaufenden Studien dann zu IIIb-Studien. Die Zahl der Teilnehmenden beträgt dann zwischen 200 und 10.000 bei einer Dauer von Monaten bis Jahren.

In Phase IV erwarten die Zulassungsbehörden (nationale Gesundheitsbehörden, WHO) oft genug länger anhaltende Studien mit bereits zugelassenen Medikamenten, wie sie z. B. zur Feststellung sehr seltener Nebenwirkungen erforderlich sind, die oft erst in großen Patientenkollektiven erkennbar werden. Häufig dienen Phase IV Studien aber auch Marketingzwecken. Die Zahl der an diesen Studien Teilnehmenden beträgt ab ca. 1000 bis Millionen und die Dauer kann sich über Jahre erstrecken.

Wie aus dem soeben Berichteten unzweifelhaft ersichtlich, handelt es sich bei der Herstellung eines Medikaments bis zur Marktreife um ein oft äußerst langwieriges, sich über Jahre hinziehendes aufwendiges, keinesfalls triviales Prozedere und um keinen uns von verantwortungslosen Politikern ins Ohr gesetzten Floh, welcher die völlig aus der Luft gegriffene Behauptung nährt, ein Impfstoff gegen Corona werde schnellstmöglich, sozusagen „auf Knopfdruck“ zur Verfügung stehen.

Viele dieser nichts wissenden Politdilettanten sprechen bereits jetzt von nur noch wenigen Monaten und was mich dabei ganz besonders bedrückt, ist die niederschmetternde Erkenntnis, dass diese vom Bundeskanzleramt beauftragten Wissenschaftsmarionetten nicht von „ihren“ Kollegen, die es eigentlich besser wissen müssten, zurückgepfiffen werden. Aber jeder kennt ja das geflügelte Wort „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Im Folgebeitrag werde ich detaillierter auf den Wahnsinn einer Corona-Impfung eingehen und deshalb auch einen diesbezüglich kompetenten Fachmann zitieren, da dieser darin die außerordentlich ernstzunehmende Gefahr einer grobfahrlässigen schweren Körperverletzung sieht.